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Schwere Vorwürfe in Jena „Willkür, Schikane, Putz-Strafen“: Ukraine-Flüchtlinge klagen über deutsche Unterkunft

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Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine kritisieren „eklatante Missstände“ in einer Gemeinschaftsunterkunft im thüringischen Jena. Sie fühlen sich unmenschlich behandelt und erheben schwere Vorwürfe gegen die Hausleitung.

In der thüringischen Stadt Jena haben sich ukrainische Kriegsflüchtlinge in einem Offenen Brief über die aus ihrer Sicht unmenschlichen und zum Teil rechtswidrigen Bedingungen in einer städtischen Gemeinschaftsunterkunft beklagt.

„Wir halten die Zustände in unserer Unterkunft nicht mehr länger aus“, erklärte eine Bewohnerin gegenüber der Stadtteilgewerkschaft „Lobeda Solidarisch“. Die Kritik bezieht sich auf die Geflüchteten-Unterkunft in der Matthias-Domaschk-Straße im Jenaer Stadtteil Lobeda.

In der Einrichtung leben nach FOCUS-online-Informationen derzeit 76 Männer, Frauen und Kinder aus der Ukraine. Bei den allermeisten handelt es sich um schwer Kriegsverwundete, Krebspatienten und Hochbetagte. Sie müssen medizinisch behandelt und gepflegt werden. Deshalb befindet sich die Flüchtlingsunterkunft im Gebäudekomplex einer Pflegeeinrichtung.

„Eklatante Missstände“: Unzufriedene Ukraine-Flüchtlinge in Jena

In einem Offenen Brief machen die Flüchtlinge nun auf die aus ihrer Sicht „eklatanten Missstände“ in der Unterkunft aufmerksam. Ihre Forderung: „Wir wollen menschlich und gerecht behandelt werden.“

In dem Schreiben beklagen die Ukrainer „eine willkürliche Behandlung und Schikane durch die Security in unserer Einrichtung“. Die Sicherheitsleute würden „aggressiv“ vorgehen, die Bewohner anschreien und willkürliche Regeln durchsetzen. „So wurden einige Zimmer ohne Ankündigung oder Legitimation durchsucht, teilweise sogar in unserer Abwesenheit. Außerdem wurden Taschenkontrollen durchgeführt.“

Weiter heißt es, Bewohner würden durch „zusätzliche Putzdienste“ bestraft, zudem würden „wichtige Briefe vorsätzlich nicht ausgeteilt“. Die Ukrainer: „All dies verstößt gegen deutsches Recht.“

Monatlich 150 Euro für  „(Weiß-)Brot mit Butter und Wurst“

Die Betroffenen erheben zudem schwere Vorwürfe gegenüber der angeblich fachlich unqualifizierten Heimleitung. Diese habe in der Vergangenheit „immer wieder russischsprachiges Personal gezielt gekündigt oder versetzt. Auf Protest und Kritik reagierte sie abweisend, mit Strafen oder gar nicht“.

Massive Kritik üben die Kriegsflüchtlinge auch an der Essensversorgung, die „eine große Belastung“ darstelle. „Wir alle müssen 150 Euro unserer Leistungen für die Pflegeheimverpflegung in der Unterkunft bezahlen. Unabhängig davon, ob wir das (Weiß-)Brot mit Butter und Wurst zwei Mal am Tag essen oder nicht.“ Auch für kleine Kinder werde dieser hohe Betrag berechnet, monieren die Ukrainer.

Heimbewohner fordern „Wechsel der aktuellen Leitung“

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Wohnumstände. „Es gibt in der Unterkunft nicht genug Platz für Kinder zum Spielen und keine geeigneten Räume für Familien.“ Weil häufig Menschen mit sehr unterschiedlichen Leiden, Krankheitsgeschichten und Bedürfnissen ein Zimmer teilen müssen, „entsteht eine große Belastung“, so die Autoren des Briefs, die beim Formulieren von der Gewerkschaft unterstützt wurden.

Unmissverständlich fordern sie unter anderem:

  • Einen „Wechsel der aktuellen Leitung“ der Gemeinschaftsunterkunft. „Die neue Leitung soll qualifiziert sein, zum Beispiel mit einem sozialwissenschaftlichen Hintergrund.“
  • Die Beendigung „der unrechtmäßigen Zimmerdurchsuchungen und Taschenkontrollen durch die Security“. Die Privatsphäre der Bewohner müsse „gewahrt bleiben“.
  • „Keine Überwachung, wo wir uns außerhalb der Gemeinschaftsunterkunft aufhalten.“
  • Die Möglichkeit, „selbst zu kochen, sowie die monatlichen Verpflegungskosten dann nicht zahlen zu müssen“. Außerdem die „Bereitstellung passender medizinischer Diäten“.
  • Eine angemessene Gesundheitsversorgung „mit Anerkennung und Beachtung aller ärztlicher Atteste, Befreiungen, Diäten sowie angemessenen Quarantäne-Maßnahmen“.
  • Einzelzimmer für alle erwachsenen Bewohner, „da alle durch den Krieg traumatisiert sind und zumeist an weiteren Erkrankungen leiden“.
  • Unterstützung bei der „zeitnahen Unterbringung unserer Kinder in Kita oder Schule, sowie Unterstützung bei der Wohnungssuche“.
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