Bald ist es soweit und wir treffen zu einem Interview die Gruppe Karat hier in Bremen.Seit darauf gespannt !..........

Oktober 18, 2026

Frischer Wind aus der Nordsee: BÖR – Borkums erstes eigenes Inselbier

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clear drinking glass with beerStellen Sie sich vor: Sie sitzen in einem Strandkorb auf Borkum, blicken auf die weite Nordsee, den Wind im Haar – und in der Hand halten Sie ein Bier, das genau aus diesem Element gemacht ist. Die Rede ist von „BÖR“ (oft als „BØR“ stilisiert), dem ersten echten Inselbier, das von Grund auf auf Deutschlands westlichster und größter Ostfriesischer Insel gebraut wird.

Handwerkskunst vom Upholm-Hof

Lange Zeit mussten Gäste und Insulaner auf Festland-Biere zurückgreifen, wenn sie auf Borkum ein kühles Blondes genießen wollten. Doch das hat sich geändert. In der Brauerei am Upholm-Hof unter der Leitung von Braumeister Paolo Richter ist ein echtes handwerkliches Projekt entstanden.

Das Besondere an BÖR: Es ist ein echtes Inselprodukt. Hier wird nicht nur etikettiert, sondern der gesamte Brauprozess – von Einmaischen und Kochen über Gärung und Lagerung bis hin zur Abfüllung – findet direkt vor Ort auf Borkum statt.

Der Clou: Brauwasser aus dem Meer

Der wohl spektakulärste Aspekt des BÖR-Bieres ist sein Wasser. Denn wo nimmt man auf einer Insel mitten in der Nordsee frisches Brauwasser her? Die Brauer nutzen dafür Nordseewasser, das vor Ort mittels einer modernen Umkehrosmose-Anlage hochgradig gereinigt und aufbereitet wird.

Wer jetzt an ein salziges Getränk denkt, irrt gewaltig: Das aufbereitete Wasser ist geschmacklich völlig neutral, sodass das Bier absolut harmonisch nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird.

Die Sorten: Benannt nach Tiefenmetern

Die Biersorten von BÖR tragen kreative Namen, die sich an geografischen beziehungsweise nautischen Entfernungen und Tiefenmetern orientieren:

  • BÖR 300 M (Das Helle): Ein naturtrübes, unfiltriertes Helles (Lager) mit einem Alkoholgehalt von rund 5 % vol. Es zeichnet sich durch einen schlanken, sehr süffigen und feinherben Charakter aus. Der Name leitet sich von der Lage des Upholm-Hofs ab, der etwa 300 Meter von der Küste entfernt liegt.

  • BÖR 500 M (Das Dunkle): Die dunkle Variante im Sortiment. Sie bringt einen deutlich malzbetonteren, intensiveren Geschmack ins Glas und ergänzt das helle Pendant perfekt.

Wo kann man BÖR genießen?

Wer das Inselbier probieren möchte, hat dazu sowohl auf Borkum als auch kulinarisch vor Ort die besten Karten:

  1. Der Upholm-Hof direkt: Im dortigen Biergarten und Restaurant schmeckt das Bier frisch gezapft am besten. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte, kann zudem an Brauereiführungen teilnehmen.

  2. Auf der Insel: Ausgewählte Gastronomiebetriebe auf Borkum sowie lokale Getränkemärkte führen das Bier mittlerweile in Flaschen oder sogar in praktischen 5-Liter-Fässern.

Fazit: BÖR ist mehr als nur ein Durstlöscher. Es ist ein Stück gelebte Inselkultur, handwerkliche Braukunst und eine aromatische Liebeserklärung an Borkum. Wenn Sie das nächste Mal auf der Insel sind, führt an einem frisch gezapften BÖR definitiv kein Weg vorbei!

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